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Die sozialen Medien brauchen einen Lügendetektor

Genau wie Donald Trump ärgere ich mich auch ständig über "Fake News". Nur dass es bei mir eben nicht um CNN oder russische Spione, sondern um "die beste Party ever" eines ganz tollen Freundes oder die "einfach fantastisch schmeckende Torte" einer superlieben Kollegin geht. Wir verstecken uns hinter Farbfiltern und nervenden Angebereien und merken gar nicht, wie unsere Minderwertigkeitskomplexe und Depressionen anschwellen. Fake News in den sozialen Medien müssen endlich gestoppt werden - und ich habe auch schon eine Idee wie.

Mein Vorschlag: Winzige Lügendetektoren in allen neuen Smartphones. Mit Hilfe dieser Technik würden wir vielleicht endlich im Zeitalter der ehrlichen Medien angelangen. Wie schön wäre es, wenn wir künftig oben in der Ecke eines Fotos auf Instagram eine kleine Bullshit-Meldung zu sehen bekämen, wie die Realität ein klein wenig anders ist als das sonnige Foto, welches man uns präsentiert.

Oder wenn die Beiträge anderer nicht mehr per Mausklick gelikt werden könnten, sondern stattdessen der Lügendetektor autark entscheidet, wie der Betrachter einen Beitrag findet und das Ganze sofort sichtbar macht. Die Welt sähe schlagartig anders aus.

Da wir auf die Lügendetektor Technik aber wohl noch ein Weilchen warten müssen, könnten wir ja vorab schon mal quasi als Zwischenschritt einen "Honest Day" einführen. Einen Tag also, an dem in den sozialen Medien keine übertriebenen Fotos von eigentlich hässlichen Dingen oder angeblich lustigen Situationen gepostet werden. Sondern nur Fotos von einem echten, ehrlichen, stinknormalen Durchschnittstag. Ganz ohne Selfies und Gruppenfotos mit diesem Fake-Grinsen.

Ein "Honest Day" könnte uns wieder zusammenführen! Der 21. Dezember würde dafür ganz gut passen: Am kürzesten Tag des Jahres hätten wir ein wenig Ehrlichkeit am nötigsten.
19.10.17 17:15


Beschwipste Grüße vom Kommissionspräsidenten

Ob der EU-Präsident früher in der Schule von den größeren Jungs verprügelt wurde? Und ob er sich jetzt kollektiv rächen möchte? Der Verdacht liegt nahe.

Seit Öffnung der Grenzen und Aufnahme einiger Oststaaten sind Einbruch- und Diebstahlzahlen in den „reicheren" Ländern explodiert. Polizei und Staatsapparat stehen machtlos vor gut organisierten Banden aus den neuen Staaten, die beliebig hin- und herfahren können und sich um keine Kontrollen scheren brauchen.

Anhand der „Verbrechenskarten" der Polizei lässt sich gut ablesen, wie die organisierte Kriminalität von Ost nach West gewandert ist – unmittelbar nach jeder Grenzöffnung.

Nun sagte Juncker kürzlich: „Die Menschen sind wieder von der EU begeistert. Ich will, dass sie in den nächsten Jahren auf 30 Staaten anwächst, dass alle Grenzen fallen und auch die Länder den Euro bekommen, die die Stabilitätskriterien nicht mal ansatzweise erreichen. Das wollen die Menschen in der EU auch so."

Ehrlich? Also ich nicht, lieber Herr Juncker. Vielleicht deute ich Ihre sektlaunige Realitätsferne ja zu Unrecht als totale Ignoranz. Falls nicht, dann sollten Sie unbedingt einmal einen längeren Urlaub antreten. Im Land wo der Pfeffer wächst soll es sehr schön sein. Bon voyage.
18.10.17 11:33


Erleben wir am Sonntag eine kleine Wahlüberraschung?

In zwei Tagen sind Bundestagswahlen und es gibt im Grunde im Vorfeld nur ein Topthema - die AfD. Keine Politrunde ohne dass die Vertreter der etablierten Blockparteien sich aufs Entschiedenste von "den Rechten" distanzieren. Bei jeder Gelegenheit wird drauf gehauen, diffamiert und angeklagt, dass sich die Balken biegen. Und genau das scheint irgendwie dazu beizutragen, dass sich mehr und mehr Wähler für die Partei erwärmen zu können scheinen.

Auch wenn das dann doch meist noch im Geheimen geschieht, denn das vereinte Prangergeschrei des Mainstreams sorgt natürlich dafür, dass sich Staatsbedienstete, Polizisten oder Geschäftsführer hüten werden öffentlich einen blauen Treueschwur abzugeben.
"Lieber zuhause bleiben als für die AfD zu stimmen", rief uns Merkels Stabschef Peter Altmaier erst am Dienstag via Bild jovial ins Gewissen. Schließlich spalte diese Partei unser Land und das ginge ja mal gar nicht. Eine Stimme für die AfD sei daher durch nichts zu rechtfertigen.

Die traurige Überschrift unter der man das ganze behandeln muss: Nach zwölf Jahren an der Regierung haben Merkel und ihr Oberwadenbeißer immer noch nicht verstanden, was eine Demokratie ausmacht. Denn in einer echten Demokratie zieht das Volk die gewählten Repräsentanten zur Rechenschaft - nicht anders herum.
22.9.17 14:25


Dreistheit siegt

Wenn man nur dreist genug ist, gehört man zu den Gewinnern. Das ging mir jedenfalls durch den Kopf als ich kürzlich in der Zeitung las, dass der Berliner Senat den Kampf gegen Drogen aufgegeben hat. Man könne in den Parks, wo afrikanische Banden ein höchst effizientes Logistiknetz aufgebaut haben, nicht mehr für Drogenfreiheit sorgen. Das würde die Ressourcen übersteigen. Insofern wäre es sinnvoller, den Drogenkonsum und Drogen zu legalisieren. Sehr pragmatische und vor allem lösungsorientierte Idee wie ich finde, Straftatbestand abgeschafft, Problem gelöst.

Einfach zu schön um wahr zu sein ist auch die Statistik aus der hervor geht, dass die Zahl der Wohnungseinbrüche zurückgegangen ist. Ist natürlich gelogen, nennt sich aber Statistik. Tatsächlich werden Einbrüche, die in derselben Nacht von einer einzigen Einbrecherbande gemacht werden, nicht mehr einzeln gezählt, sondern gesamt. Wenn also eine Diebesbande alle 17 Häuser in einer kleinen Straße ausräumt, handelt sich dabei nach dieser Statistik lediglich um ein Delikt. In der Statistik tauchen also nicht 17 Einbrüche auf, sondern nur ein einziges, unfassbar großes Einbruchsdelikt.

Wenn ich mir beides zusammen anschaue, so muss man unweigerlich zu dem Schluss kommen, dass der Rechtsstaat langsam aber sicher kapituliert. Vielleicht wird ja demnächst auch Ladendiebstahl legalisiert. Denn auch das würde sich in der Kriminalitätsstatistik wohltuend auswirken. So abwegig ist das Ganze nicht: Einer der fünf stellvertretenden Bundesvorsitzenden der SPD, der berühmt-berüchtigte „Pöbelralle" Stegner, hat schon 2016 vorgeschlagen, genau das zu tun: Ladendiebstahl soll nur noch eine Ordnungswidrigkeit wie Falschparken sein. Die Begründung: Die Diebe kämen ja eh nur selten vor Gericht.

Soll das wirklich die Art und Weise sein, wie wir zukünftig in diesem Land so tun, als würden wir für Recht und Ordnung sorgen? Denn ganz ehrlich: Alltagskriminalität ist Kriminalität und nichts sonst. Und wenn ein Staat wie Deutschland von mir als Bürger ein hohes Eintrittsgeld verlangt (Steuern), dann hat er dafür auch etwas zu tun. Mein Geld bekommt der Staat ja nicht umsonst – ich erwarte eine Gegenleistung. Und die heißt Sicherheit.
7.9.17 09:32


Der Toleranzbegriff ist nach seiner Vergewaltigung nicht wiederzuerkennen

Das Wort Toleranz wird immer dann gebraucht und ausgesprochen, wenn dem Bürger eine „alternativlose“ Entscheidung der Politik als etwas Gutes verkauft oder wenn jegliche Kritik an Geschehnissen im Vorfeld unterbunden werden soll. Wer will denn schließlich nicht tolerant sein oder sich gar der Intoleranz der linksgrünen Toleranzfraktion aussetzen? Toleranz klingt ja auch viel schöner, aber auch verklärender als Duldung bzw. Duldsamkeit, was der Begriff tatsächlich bedeutet.

Übertragen auf den Problemkreis, der im Augenblick fast täglich in irgendeiner Weise medial bedient wird heißt das also, wir müssten die religiösen Befindlichkeiten von Migranten wie das Verweigern des Handschlags oder die Einführung einer eigenen Religionsrechtsprechung dulden, auch wenn diese Dinge unserem Recht und Verständnis widersprechen. Wir müssten die Masseneinwanderung mit Duldsamkeit ertragen, da wir ja angeblich ein so reiches Land sind und doch nicht intolerant gegenüber anderen Kulturen sein wollen. Wir müssten die sich völlig unzweifelhaft daraus ergebende Gefahr für die innere Sicherheit eben als notwendiges Übel akzeptieren. Wir müssten eine linksgrüne Ideologie einfach gewähren lassen. Nur formulieren es die Altparteienpolitiker nicht auf diese Art. Sie benutzen lieber „Toleranz“ statt Duldsamkeit. Weil sich ihre bürgerfeindliche Politik so viel leichter vermarkten lässt.

Das ist gleich in vielfacher Hinsicht eigentlich ziemlich verlogen. Denn zum einen muss niemand diese ideologische Agenda erdulden, man kann sie allenfalls akzeptieren, also ihre Existenz zur Kenntnis nehmen. Das (an)erkennen eines Zustandes impliziert jedoch nicht seine Duldung, es ist nicht gleichbedeutend mit dem Erdulden. Die Tatsache, dass unser Sozialstaat durch die illegale Einwanderung immens belastet wird, bedeutet nicht, dass die Bürger diese Folge der fehlgeleiteten Altpolitik auch dulden müssten. Im Gegenteil. Das Feststellen dieser Fakten führt bei rationalem Verständnis zur Ablehnung einer fehlgeleiteten Agenda und damit gerade nicht zur Toleranz.

Zum anderen meinen diejenigen, die am lautesten die Toleranz predigen, in Wirklichkeit oft Gleichgültigkeit. Und diese wiederum beschreibt das Fehlen jeglichen Interesses für gesellschaftliche Gegebenheiten. Einem gleichgültigen Menschen sind die Folgen einer falschen Politik schlichtweg egal, weil er in dem Glauben es beträfe ihn nicht meint nicht damit leben zu müssen, oder weil er tatsächlich nicht damit leben muss.

Beispielsweise gibt es Musiker, die in Deutschland ein Millionenvermögen erlangt haben und in Ländern wie Großbritannien oder der Schweiz leben und welche die Bundesregierung bejubeln, ohne von der Politik der GroKo überhaupt betroffen zu sein. Es gibt in Deutschland Pro-Toleranz-Protagonisten, die sich in Wahrheit nur etwas aus ihrer Macht, ihrem Posten und ihrem Gehalt machen.

Es gibt EU-Politiker, die bestbezahlt herumpfuschen und in keiner Weise von ihren eigenen Entscheidungen tangiert werden. Sie interessieren sich nicht für die Folgen ihres Handelns, denn sie sind versorgt, und das zählt. Linken Steineschmeißern ist soziales Verhalten fremd, ihre Toleranz ist ohnehin nichts als Fassade.

Journalisten, die im Auftrag von Parteien gegen die Bevölkerung schreiben, schmücken sich nur mit schönen Worten, sie machen sich nichts aus der Gesellschaft. Abgestumpft zu sein, ist aber keine Toleranz, sondern das schiere Desinteresse. Diese Unempfindlichkeit gegenüber äußeren Ereignissen ist ein deutliches Signal für eine egozentrische Weltsicht. Hinter den lautstarken Forderungen so mancher nach Toleranz durch uns Bürger stecken nicht selten Egoismus, Apathie und Dekadenz. Anders gesagt: Um unsere Gesellschaft stand es schon mal besser.
4.9.17 07:38


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