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Gesellschaftlicher Kleister gesucht

Die Gesellschaft steuert geradewegs auf eine Zerreißprobe ungeheuren Ausmaßes zu. Die etwas unklare Bezeichnung „Gesellschaft" ist absichtlich gewählt, weil sich diese Zerreißprobe meines Erachtens nach nicht auf ein bestimmtes Land konzentrieren, sondern recht universal ausfallen wird. Eine immer wichtiger werdende Rolle spielt dabei das Instrument der Meinungsmache und –manipulation. Sehr schön ablesen lässt sich das momentan an den (un-)Vereinigten Staaten.

Trump – alleine der Ausspruch des Namens reicht, um ein Augenrollen, ein Knurren oder gleich einen mittleren Wutanfall auszulösen. Eine polarisierendere politische Figur hat es in den 30 Jahren kaum gegeben. Die Ursache dafür ist sicherlich in seiner exzentrischen Persönlichkeit, verbalen Ausfällen und seinem nicht immer besonders staatsmännisch wirkenden Auftreten zu suchen. Inzwischen ist er in der öffentlichen Wahrnehmung zu einem messerschwingenden Faschisten mutiert, der die Freiheitsstatue vergewaltigt.

Bei aller berechtigten Aufregung über vergangene Worte und markige Sprüche muss man sich doch fragen, ob damit noch in irgendeiner Art und Weise Maß gehalten wird. Bill O’Reilly ließ vor einer Woche in der Fox News Sendung „The O’Reilly Factor" an der Mainstream Berichterstattung über Trump kein gutes Haar, die Schwelle zur tendenziösen Berichterstattung sei lange überschritten, man habe es inzwischen mit handfesten Lügen zu tun. Was war passiert? Trump hatte 680 illegale Immigranten deportieren lassen, allesamt wegen mindestens einem Verbrechen verurteilte Straftäter. Und was machte die Presse daraus? Sie stellte eben jene Immigranten Gruppe als unschuldige Menschen dar, deren Vorsatz durch ehrliche Arbeit ihren Lebenstraum zu verwirklichen soeben von Trump zerstört wurde.

Man fragt sich zudem wo dieselbe Presse war, als Amtsvorgänger Obama, der unter Immigranten übrigens als der "Deporter-in-Chief" (also als „Oberbefehlshaber der Deportierer" ) berüchtigt war, 2,5 Millionen Menschen während seiner Amtszeit deportieren ließ – die meisten davon übrigens ohne jegliche Vorstrafen. Vielleicht war es ja die Angst vor dem Ex-Commander-in-Chief, die sie schweigen ließ, denn ein genau solches Klima herrschte damals, schon vergessen? Ein Spiegel Online Artikel vom 10.10.2013 begann so: "US-Journalisten sehen die Pressefreiheit in ihrem Land in Gefahr. Eine Studie führt Repressalien auf, Überwachung, Strafverfolgung und Blockaden. Seit Richard Nixon habe sich kein Präsident so aggressiv verhalten wie Barack Obama (http://www.spiegel.de/politik/ausland/us-pressefreiheit-obamas-regierung-schafft-ein-klima-der-angst-a-927001.html).

Das Schlimme ist, dass die meisten solche Fakten nicht interessieren, schließlich könnten sie ihr Feindbild zerstören. Ohne ein solches scheint man irgendwie nicht mehr auszukommen. Das sieht aber in den meisten Fällen genauso plakativ-zweidimensional aus, wie die Nazis in den Indiana Jones Filmen. Hier die Guten, da die Schlechten. Dabei war die Idee des Liberalismus ursprünglich eine gute Idee. Nach dem zweiten Weltkrieg versuchten die meisten westlichen Länder die liberale Idee quasi als Impfstoff gegen den Faschismus als tragende gesellschaftliche Säule zu integrieren. Eine Gesellschaft wird aber nie wirklich gesund sein, wenn es in ihr nicht möglich ist, auf gleicher Augenhöhe widerstreitende Standpunkte zu vertreten und sachlich zu diskutieren. Denn nur eine solche Streitkultur kann dazu beitragen, dass sich Standpunkte weiter entwickeln, korrigiert und auf ihre Stichhaltigkeit überprüft werden. Die Unterschiedlichkeit von Ansichten bewirkt also einen produktiven Prozess, der den gesellschaftlichen Unterbau stärkt und gleichzeitig dafür sorgt, dass eine solche Gesellschaft besser und flexibler mit Veränderungen umgehen kann.

In der Realität erleben wir aber leider das genaue Gegenteil. Es gab mal eine Zeit, da wurden am wöchentlichen Stammtisch politische Überzeugungen und Meinungen einer gründlichen und lautstarken Überprüfung unterzogen. Heute dient die Floskel von der „Stammtisch Parole" nur noch dazu, Volkes Stimme verächtlich zu machen. Wähler mit der falschen Meinung müssen sich dann auch schon mal die Bezeichnung „Pack" gefallen lassen oder man erklärt einfach die ganze Bevölkerung zum Problem, wie das unser letzter Bundespräsident tat. Klimaforscher, die aufgrund für jeden überprüfbarer Fakten das gängige Klimamodell in Frage stellen, sollten ebenfalls vorsichtig agieren – es könnte nämlich sein, dass sie sich nach der Äußerung ihrer Ansicht zukünftig als Pizzabote verdingen müssen. Um die eigene Karriere zu zerstören reicht es nämlich bereits, ganz einfach der veröffentlichten Meinung zu widersprechen. Für den Rest sorgt das wiederauferstandene Denunziantentum. Oder aber gleich unverhohlene Morddrohungen, wie beispielsweise kürzlich an Mitarbeiter der Hotelkette Maritim, weil diese der AfD Räume zur Verfügung stellte.

Das hat mit Demokratie nichts mehr zu tun. Das ist Tyrannei. Unter dem Deckmantel der freien Rede entwickeln viele westliche Staaten im Augenblick regelrecht faschistische Züge, die nur eine Meinung als die „richtige" erlauben. Aber wenn absolute Macht absolut korrumpiert, dann war das wohl zu erwarten. „Das Dichten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf" heißt es in Genesis 8, 21 und das betrifft uns alle. Für die herrschende Klasse (soweit man davon überhaupt reden kann, denn eigentlich regiert in einer Demokratie das Volk) bedeutet das die Notwendigkeit der ständigen Überprüfung durch eine unabhängige und freie Presse. Die hat sich dem Meinungsdiktat aber leider inzwischen auch vollkommen ergeben und bis auf sehr wenige Ausnahmen erleben wir eine völlig gleichgeschaltete Berichterstattung und mithin das grandiose Scheitern der ursprünglich angedachten Kontrollfunktion.

Zum Wohle unseres Landes hoffe und bete ich, dass man den Wert der Unterschiedlichkeit wieder verstehen lernt. Hetze, Verleumdung und Denunziation bringen den Faschismus zurück, nicht Trump. Meinungen (oder sogar die Realität) zu unterdrücken ist kontraproduktiv und wird früher oder später zu einer unkontrollierten Entladung führen. Meinungen müssen in öffentlichen Debatten unter Zuhilfenahme sachlicher Gegenargumente „geschliffen", Missstände offen angesprochen werden dürfen. Die Stigmatisierung und Ausgrenzung anders Denkender schwächt den Zusammenhalt einer Gesellschaft, sie begünstigt Radikalisierung. Möge uns das erspart bleiben. Nur so werden wir die Zerreißprobe überstehen.

 

2.3.17 09:58


Fürchte Deinen Nachbarn: Spitzel sein ist wieder hip

Es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis Deutschland wieder mehr der DDR gleicht als der guten alten Bundesrepublik vor dem Mauerfall. Die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) lebt als Staatspartei der DDR in der Partei „Die Linken“ weiter und könnte im nächsten Jahr mit der SPD und den Grünen eine Bundesregierung bilden, die anfängt, den Geist der SED auferstehen zu lassen. Die Einführung und der systematische Ausbau der Kinderkrippen entsprechen sowieso schon einer 1 zu 1 Umsetzung des Erziehungsmodells der DDR. Seit 2016 arbeitet man jetzt auch daran, den Überwachungsstaat inklusive Denkverbot á la DDR wieder einzuführen. Anonym und ohne Begründung wird in Deutschland wieder Zensur ausgeübt.

Es ist unser immer adretter Bundesjustizminister Heiko Maas, der die Zensur eingeführt hat und sie massiv vorantreibt. Das erste Aktionsfeld, das sich Maas vorgenommen hat, ist das Internet. Dort will er sogenannte „Hassreden“ unterbinden. Dafür hat er eine sogenannte „Task Force gegen Hassinhalte im Internet” eingerichtet. Es ist eine Einsatzgruppe, die angeblich Hassinhalte im Internet aufspüren und Internetbetreiber wie Google zwingen soll, solche Inhalte sofort zu löschen. An sich müsste man Maas' Initiative gegen Hassreden ja eigentlich begrüßen, wenn da nicht ein Problem wäre: Der Tatbestand der Hassrede ist juristisch ziemlich unklar und im Strafrecht überhaupt nicht verankert. Was gilt noch als Meinungsäußerung, welche Formulierung stachelt bereits zum Hass an? Offenbar reicht es bereits, wenn man sich der bunt-bräsigen Vorstellung nach einer komplett durchgegenderten deutschen Republik nicht anschließen möchte und seine Meinung dreist auch noch öffentlich kund tut.

Im Juli dieses Jahres führte das Bundeskriminalamt jedenfalls die erste Razzia gegen Personen durch, die angeblich Hassreden in den sozialen Medien verbreitet hatten. Maas frohlockte gleich: „Das entschlossene Vorgehen der Ermittlungsbehörden sollte jedem zu denken geben, bevor er bei Facebook in die Tasten haut." Diese Aussage ist nicht nur unqualifiziert, sondern auch ungemein gefährlich. Denn eigentlich sollte ein Justizminister fähig sein, zwischen Ermittlungen und einem Schuldspruch zu unterscheiden. Doch Maas benutzt hier bereits die Androhung von Ermittlungen, um Angst davor zu erzeugen, seine Gedanke und Gefühle frei zu äußern. Jeder, der sich jetzt in den sozialen Medien kritisch äußert, muss damit rechnen, von Jägern für Hassrede entdeckt zu werden, was zu Folgen führen kann. Insbesondere im Hinblick auf die gegenwärtige Einwanderungs- und „Anti-Terror“-Politik unserer Kanzlerin wird sich mancher daher denken: Lieber die Finger von den Tasten, als das Bundeskriminalamt am Hals zu haben.

Was Maas und seine Zensoren so alles als Hassrede einzustufen scheinen, listete der Schriftsteller und JournaIist MichaeI Klonovsky in einem Beitrag für die Zeitschrift „eigentümlich frei“ auf. Unter anderem sei die gesamte Internetseite der DDR-Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld ohne Begründung aus dem Netz verschwunden, nachdem sie einen kritischen Beitrag über Merkel verfasst hatte. Nur nach heftigen Protesten ging die Seite wieder online. Eindeutig beweisen lässt sich das Wirken der Maas-Handlanger freilich nicht. Das hängt auch damit zusammen, dass dem Minister etliche Organisationen und Stiftungen zur Verfügung stehen, die sich vor allem gegen „Hass von rechts” engagieren und dem Maas-Ministerium in gewisser Weise zuarbeiten.

Das Denunziantentum hat seitdem jedenfalls eine regelrechte Renaissance erlebt. So schaffte es der SPD-Mitarbeiter Mathias Richel beispielsweise Anfang des Jahres, den konservativen Publizisten Roland Tichy zur Räumung seines Postens als Herausgeber des Nachrichtenportals Xing Klartext zu nötigen. Auslöser war ein sicherlich diskutabler Beitrag über "psychopathologisch gestörte Gutmenschen". Richel initiierte daraufhin eine Kampagne auf Twitter, um die Zusammenarbeit von Xing und Tichy zu beenden. Nach mehreren Morddrohungen gab Tichy schließlich nach, um nicht zur Belastung für seine Kollegen zu werden.

Das Spielchen ging dennoch nur wenige Tage später weiter, als der Grünen-Politiker Matthias Oomen den Staffelstab weiter trug und an die Supermarktkette Kaiser´s adressiert schrieb: "Ihr führt einen rechtsradikalen Zeitschriftentitel (gemeint war wieder Tichy). Ist das Absicht?". Diese Rufmord Kampagne steht leider stellvertretend für viele andere, bei der Linke ganz gezielt versuchen, nicht-linken Journalismus in Deutschland mundtot zu machen.

In gleicher Weise rief auch der Werbefachmann Gerald Hensel unter dem Hashtag #keinGeldfürRechts Firmen dazu auf, keine Anzeigen bei Webseiten zu schalten, die er für rechts hält - unter anderem Tichy und Henryk M. Broders "Achse des Guten".

Es sind genau diese Moralisten, dies ständig mit der Forderung nach Toleranz und Koexistenz auftreten, selber aber offenbar keinen Schimmer davon haben, was diese Begriffe bedeuten. Zudem zeugt dieser Kampf gegen Pluralismus und Meinungsvielfalt von einem erbärmlichen Demokratieverständnis. Demokratischen Widerstand zu vereiteln, Kritik zu verhindern oder lächerlich zu machen, die Diskussion und Förderung sozioökonomischer Alternativen zu verhindern – all dies sind Vorgehensweisen, die bei jedem rechtsstaatlich orientierten Menschen die Alarmglocken schrillen lassen müssen. Und sie werden nicht etwa von der bösen AfD eingefordert – sondern von unserem Justizminister. Mehr noch – sie befinden sich bereits in der Umsetzung. Darüber darf und sollte der eine oder andere, der sich sein Lieblingsfeindbild bereits zusammen gebastelt und ständig mit erhobenem Finger über die Gefahr von rechts schwadroniert, ruhig mal ein Minütchen nachsinnen.

Das Denunziantentum ist in Deutschland wieder salonfähig geworden – vielen Dank dafür Herr Maas
31.1.17 12:06


Zahltag

Es ist wirklich unglaublich, mit welcher Hingabe unsere Damen und Herren Politiker daran arbeiten, unseren Sozialstaat kaputt zu machen. Mehr Leistungen … mehr Rente … mehr Pflege … mehr Umverteilung … Das Ganze eingepackt in wunderschöne Worthülsen wie „mehr soziale Teilhabe ermöglichen“, „soziale Gerechtigkeit“, „sozialer Ausgleich“ und was auch immer. Mehr. Mehr. Mehr.

 Nur: Die Zahler gehen aus, während die Zahl der Empfänger steigt. Auch bedingt durch Zuzug und Familienna...chzug. Allein 664.000 neue Hartz-IV-Empfänger hat das Jahr 2016 gebracht. Die Chancen dass sich das ändert, tendieren gegen Null. Wer im fortgeschrittenen Alter erst in seiner Sprache schreiben lernen muss, damit er anschließend die Sprache seines Gastlandes lernen kann, um dann eine Ausbildung machen zu können, wird nicht mehr in Lohn und Brot kommen.
Auch steigt die Größe der Gruppe aus „bildungsfernen Schichten“ rasant – während die Zahl der Fachkräfte in den kommenden Jahren dramatisch abschmelzen wird.
Es ist nun nicht so, dass der Staat nicht darauf reagiert. Er tut es. Die Vorboten sind deutlich sichtbar. Schließen der Steuergrenzen (andere bleiben natürlich weiterhin offen), vollkommene digitale Überwachung der Geldflüsse. Angedachte Abschaffung des Bargeldes. Höhere Besteuerung von allem, was noch irgendwie als Vermögen durchgeht. All das sind Vorboten einer Politik, die schon bald nur noch eine Chance hat:
Radikal auf Erspartes, Erworbenes und Ererbtes seiner Bürger zugreifen zu müssen zwecks Umverteilung und Erhalt des Sozialstaats. Diesen aber – man schaue sich nur die ersten Wahlprogramme an – noch weiter ausbauen zu wollen, bedeutet langfristig den Todesstoß für den Sozialstaat in seiner jetzigen Form. Er fördert auf der einen Seite gerade die Unselbständigkeit und die lebenslange Alimentierung ganzer Bevölkerungsgruppen (wer es nicht glaubt, sollte sich mal ein paar Nachmittage von RTL II „unterhalten“ lassen) – und auf der anderen die völlige Demotivation der noch arbeitenden Bevölkerung.



Deshalb: Wer immer neue Sozialtaten und –leistungen verspricht – egal aus welcher Partei: Am besten schnellstmöglich vom Wahlzettel streichen. Denn der Zahltag kommt.
12.1.17 11:07


Hallo 2017

Ich wünsche Euch allen ein vom Herrn gesegnetes neues Jahr. Ich persönlich werde auf diesen Segen auch 2017 nicht verzichten können. Leider erleben wir gerade eine Zeit, in welcher der Glaube an den Auferstandenen angefeindet wird, wie selten zuvor. Geschwister außerhalb der westlichen Zivilisation, insbesondere in so ziemlich jedem muslimischen Land, sehen sich unsäglichen Repressionen und brutaler Gewalt ausgesetzt. Angesichts dessen die Hoffnung nicht zu verlieren, ist zunehmend schwierig.
Hierzulande ist die Situation zwar vergleichsweise gemäßigt, dafür allerdings wird es immer schwieriger überhaupt auszumachen, worum es bei der Nachfolge Jesu eigentlich geht. Das geistliche Thermostat ist inzwischen so weit herunter gedreht, dass lauwarme Zustände beinahe wie eine Verbesserung anmuten. Biblische Maßstäbe sind unerwünscht, was zählt ist die freie Entfaltung der Persönlichkeit und die Wahrung des universellen Friedens um jeden Preis.
In dieser Hinsicht tut sich insbesondere die evangelische Kirche hervor, die sich statt der Verkündigung der frohen Botschaft lieber auf die Rettung des Klimas und das Vorantreiben der dem Schöpfungsplan Gottes diametral entgegen stehenden Gender Ideologie verlegt und dabei immer mehr einer Vorfeldorganisation der Grünen ähnelt.

Auch politisch gesehen sind wir an einem Scheidepunkt angelangt. Die freie Meinungsäußerung ist unter Beschuss, wie nie zuvor. "Hatespeech" und "Fakenews" sind die Schlagworte, die man Andersdenkenden um die Ohren haut, sie als rechtsaußen brandmarkt, gesellschaftlich isoliert oder einfach Ihre Blog Seite oder das Profil ihres sozialen Netzwerkes sperrt. Klappe zu, Affe tot. Dieser unübersehbare Wille zum Totalitarismus erzeugt automatisch Wut, die aus der Ohnmacht entsteht, welche viele Menschen verspüren, weil Ungerechtigkeit und Leid wachsen und nur mit dreisten Lügen und hohlen, gutmenschlichen Sprüchen zugedeckt werden können.

Dazu kommt eine fortwährend Rechtsbruch begehende Kanzlerin, die entweder kühl berechnend oder grenzenlos naiv Tür und Tor für tausende tickende Zeitbomben geöffnet hat und dem entgeisterten Staatsvolk zum Blockflötenspielen rät. Statt wie jeder rechtsstaatliche Staat dieser Welt die Außengrenzen zu schützen und zu kontrollieren, haben wir jetzt also Maschinengewehrpatrouillen auf Weihnachtsmärkten und Domplatten. Der blanke Irrsinn.
Was würde ich jetzt für einen gewieften Staatsmann vom Schlage eines Helmut Schmidt oder Konrad Adenauer geben. Die hätten diesen vielleicht größten Fehler in der deutschen Geschichte zum einen erst gar nicht begangen, zum anderen hätten sie den Schneid nach aberhundert "Einzelfällen" zuzugeben, dass sich etwas ändern muss, weil es gemäß ihres Eides ihre vorrangige Aufgabe ist, "Schaden vom deutschen Volk anzuwenden". Sie wüssten vermutlich auch, dass eine vernünftige Flüchtlingsarbeit anders aussieht und nicht deckungsgleich mit der völligen Aufgabe der territorialen Staatshoheit ist. Denn dass wir Flüchtlingen helfen müssen, steht natürlich außer Frage. Kritik an dem gegenwärtigen Kurs des sicherheitspolitischen Wahnsinns zu üben wird leider immer und immer wieder mit Gefühlskälte oder gar Fremdenfeindlichkeit gleich gesetzt, was die zunehmende Unfähigkeit zur Differenzierung deutlich unterstreicht. Nicht zuletzt sind es gut integrierte Zuwanderer, die zu einem großen Teil bereits den Preis für diese Politik bezahlen müssen, nur weil sie optisch dem mittlerweile einschlägigen Täterprofil entsprechen.

Und noch ein Wort zur angeblichen Fremdenfeindlichkeit: Ich muss ehrlich sagen, dass mir mittlerweile ob so viel gefilterter Weltsicht manchmal ganz anders wird, wenn ich sehe, dass Leute in meiner Liste jeden noch so ominösen Fall von angeblicher Fremdenfeindlichkeit posten, aber kein einziges Wort darüber verlieren, wenn ein Flüchtling ein junges Mädchen ermordet, ein Geduldeter 12 Menschen mit einem LKW tötet oder sechs junge syrische Männer, vermeintliche Kriegsflüchtlinge, einen Obdachlosen anzünden. Wenn wir auf eine solche Weise immer nur dieselbe Menschengruppe zum sakrosankten und einzigen Objekt unseres Mitleids erklären, dann läuft etwas gewaltig schief.
Ich hoffe, dass es niemals dazu kommen wird, den Art. 20 Abs. 4 unseres Grundgesetzes zu bemühen, der jedem Deutschen das Recht zum Widerstand einräumt, sollte der Versuch unternommen werden, die verfassungsmäßige Ordnung zu beseitigen. Tendenzen dazu sind allerdings deutlich zu erkennen. Wenn hier kein Umdenken stattfindet, müssen wir leider mit bürgerkriegsähnlichen Szenen rechnen, wie man sie bereits von unseren Nachbarn Frankreich oder Schweden kennt.

Das kann kein vernünftiger Mensch in diesem Land wollen.
Möge Gott uns davor bewahren und uns dazu anleiten, seinen Rat zu beachten bei allem was wir tun.
1.1.17 19:38


Trumpokalypse Now!

Trump hat die Wahl gewonnen - und die Erde dreht sich trotzdem weiter? Unfassbar. Ein paar Gedanken zu unseren Medien, unseren Politikern und ihrem Demokratieverständnis.

Wie die Wahl in den USA zeigt, scheint Demokratie nur dann gut und richtig zu sein, solange die eigenen Positionen und Überzeugungen gewinnen. Dass hierzulande die Mainstreammedien und auch die gesamte politische Klasse für Hillary Clinton als US-Präsidentin waren, ist kein Geheimnis. Wie gut diese mediale ...Gehirnwäsche funktioniert hat, konnte man gestern Abend in der ARD sehen, als eine Umfrage präsentiert wurde, in der deutsche Befragte mit überwältigender Mehrheit (ich meine über 90%) Clinton vorne sahen. Auch in den USA lag Clinton laut den hauptberuflich vermutlich anderweitig beschäftigten Meinungsforschern immer klar vorne.

Diese Trends und Zahlen waren natürlich auch dem Clinton Lager bekannt, weshalb Clinton die Posten bereits großmütig verteilt und ein verschwenderisches Feuerwerk über New York geordert hatte. Doch Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall.

Mit ihm kommt nun auch die Ernüchterung und es gibt eine ganze Reihe deutscher Politiker, die sich vor der Wahl so weit aus dem Fenster gelehnt haben, dass sie einem US-Präsidenten Trump schwerlich werden gegenübertreten können.

Dazu zählt insbesondere unser Außenminister Steinmeier. Der Außenminister nannte Trump einen „Hassprediger". Bei dem Gedanken über einen amerikanischen Präsidenten Trump werde ihm „echt bange", sagte er im August, und es wurde versichert, in dieser Frage sei Steinmeier „in der Tat nicht neutral".

Nun, das zeugt wahrlich von politischer Weitsicht und diplomatischem Geschick.

Unsere Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat den Wahlsieg Donald Trumps bei der US-Präsidentschaftswahl heute Morgen in der ARD als "schweren Schock" bezeichnet.

Der Grüne Erik Marquardt twitterte "Maybe everything is fine and there was just a small zombie apocalypse in the US." Und etwas später "Die Demokratie ist zerstört, wenn Lügen Wahlen gewinnen."

Es kann doch nicht sein, dass Demokratie nur eine Einbahnstraße und das Wahlvolk plötzlich dumm oder von Zombies durchsetzt ist, wenn der politische Gegner gewinnt. In Deutschland hat sich für Querdenker seit Mitte diesen Jahres ja die Bezeichnung "Pack" durchgesetzt. Eine sehr bedenkliche Entwicklung, wie so vieles in unserem Land.

16.11.16 13:31


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