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Groovin' with Ken!

Das Promovideo "Groovin' with Ken!" präsentiert uns Barbies nicht ganz so markanten Side-Kick Ken, der sich nach Leibeskräften gegen sein Image als Mädchenspielzeug zur Wehr setzt. Der im Stil eines MTV Celebrity Doku-Videos gefertigte Clip, zeigt einen Besuch in seinem Spielzeughaus inklusive typischer Interviewfragen.... Auf die Frage, ob es ihn denn nicht störe, dass die meisten Menschen ihn für ein überschätztes und eigentlich überflüssiges Barbie Beiwerk halten, sucht er schließlich sichtlich angefressen das Weite.
Pixar weiß eben, wie man Zuschauer werbend UND unterhaltend auf eine neue Produktion aufmerksam macht. Statt einfach einen Trailer mit Szenen aus dem Film zu zeigen, lotet man das Umfeld des Themenbereichs aus, welchen man bereits zum dritten Mal in einem Animationsfilm verarbeitet: Spielzeuge. Den Möglichkeiten scheinen keine Grenzen gesetzt und es sollte eigentlich noch bis "Toy Story 51" genügend Material für originelle Teaser geben. Warum nicht mal eine Featurette mit der Lego Familie, die uns anhand einiger pompöser Bauten in Lego-City die Grundregeln der Statik erklärt. Die italienische Playmobil Fußball-Nationalmannschaft könnte uns erklären, wie man das Elfmeter Schinden einübt. Und der gute alte Big Jim könnte uns von einer seiner Tigersafaris berichten und beim anschließenden Armdrücken Ken klar machen, was für ein verweichlichter Softie er ist.
Wie auch immer, bei Pixar geben sich seit je her technisches Know-How und humoriger Einfallsreichtum auf beeindruckende Art und Weise die Hand. Mit "Ratatouille", "WALL-E – Der Letzte räumt die Erde auf" und "Oben" lieferte man zuletzt drei erstklassige Animationsfilme ab und konnte bisher zwölf Oscars abräumen. Getrübt wurde die Stimmung in jüngster Zeit nur durch den sich auszuweiten scheinenden Optionsskandal um rückdatierte Aktien. Darin verwickelt sind neben Apples CEO Steve Jobs angeblich auch John Lasseter (seit der Übernahme durch Disney Creative Officer) und Pixars Ex-Präsident Edwin Catmull. Man munkelt Lasseter habe Pixar Aktien zum Schleuderpreis von 26,50 US-Dollar erworben, deren Wert nach dem durchschlagenden Erfolg der Filme "Die Monster AG", "Findet Nemo" und "Die Unglaublichen – The Incredibles" natürlich in die Höhe schoss. Sehr vorausschauend der Mann.
Das alles wird aber nichts daran ändern, dass Toy Story 3 diesen Sommer für volle Kinosäle sorgen wird. Während der Film in den USA bereits am 18. Juni anläuft, wartet man hier vernünftigerweise noch ab, bis Deutschland Weltmeister wurde und lässt Woody und seine bunte Bande erst ab Ende Juli auf das deutsche Publikum los. Vorher kann man sich die beiden Vorgänger übrigens noch einmal in aufgebohrter 3D Optik ansehen.
Das Setting für den dritten Teil ist vorbereitet und da Pixar storytechnisch auf eingelaufenen Pfaden wandelt, kann man sich ganz auf die Einführung der neuen Figuren konzentrieren. Ken hat uns ja bereits deutlich gemacht, dass er sich für ein männliches Rollenmodell hält und ich kann die Konfrontation mit Buzz Lightyear förmlich riechen.


15.6.10 23:12
 


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