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Geständnisse eines Abtreibungsarztes

Er führte die größte Abtreibungsklinik in den USA, doch dann wechselte Prof. Bernard Nathanson die Seiten und wurde leidenschaftlicher Pro-Life-Befürworter. Er sagt: „Ungewollt schwangere Frauen brauchen mehr als eine vermeintlich schnelle Lösung." Nathanson starb 2011, hinterließ aber mit seinem Buch „The Hand of God" einen eindrücklichen Einblick in sein Leben. Hier ein Auszug daraus: "Ich bin mit dafür verantwortlich, dass Abtreibung in den USA legal wurde. Ich selbst habe etwa 75.000 Abtreibungen durchgeführt. Ich glaubte, Frauen damit zu helfen. Doch das war ein Irrtum. In Wahrheit habe ich ihnen und ihren Ungeborenen schlimmes Leid zugefügt. Mitte der sechziger Jahre stieg ich als Gynäkologe auf der Karriereleiter immer weiter auf. Ich war bereits zwei Mal geschieden, war ein unglaublicher Egoist und unfähig zu lieben. Als meine Lebensgefährtin schwanger wurde, wollte ich kein Kind. Sie flehte mich an, das Baby behalten zu können, doch ich blieb hart und drohte, sie zu verlassen. Die Abtreibung führte ich schließlich selbst durch. Ich hatte keine Gewissensbisse, keine Spur von Zweifel. Ich war sicher, dass ich meine Arbeit gut erledigt hatte.

Wie die meisten Ärzte damals, informierte ich meine Patientinnen nicht über die Nebenwirkungen einer Abtreibung. Ich redete mir ein, Frauen zu helfen, aber in Wahrheit verführte ich sie mit meiner ärztlichen Ruhe und Professionalität. 1973, ich war Chefarzt, wurde bei uns erstmals ein Ultraschallgerät installiert. Zum ersten Mal konnten wir den menschlichen Fötus im Mutterleib sehen und begreifen, dass er ein normal funktionierendes menschliches Lebewesen ist. Wir konnten die Funktion seiner Organe messen, ihn wiegen, sein Alter bestimmen, schauen wie er schluckt, Wasser lässt. Wir konnten ihn während des Schlafens beobachten und zum Zeitpunkt des Wachwerdens, wie er sich bewegt; nicht anders wie ein Neugeborenes. Plötzlich war ich nicht mehr von Abtreibungen überzeugt. Was ich auf dem Gerät sah, erschütterte meine Seele.

Zum ersten Mal begriff ich, welche Schuld ich auf mich geladen hatte. Ich versuchte meine Verzweiflung mit Beruhigungsmitteln, Alkohol, Selbsthilfebüchern und psychiatrischen Behandlungen zu bekämpfen, aber nichts half. Inzwischen engagierte ich mich für die Pro-Life-Bewegung und bin immer wieder überrascht von den Christen, die dort mitarbeiteten. Schritt für Schritt fand ich zum Glauben und empfing Vergebung durch Jesus Christus. Ich weiß, dass ungewollt schwangere Frauen unter großem Druck stehen, und niemand sollte sie verurteilen. Aber so zu tun, als wäre Abtreibung eine einfache und schnelle Lösung, ist nicht richtig. Ich hoffe, dass die Frauen, denen ich Unrecht angetan habe, Vergebung und Frieden in Jesus finden. Und dass diejenigen, die vor einer schweren Entscheidung stehen, gute Berater haben. Denn Gott hält für jeden Mut, Hoffnung und Kraft bereit."
28.7.17 11:32
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Marie / Website (30.7.17 23:29)
Immer wieder eine sehr schwierige Thematik. Ich bin aus beruflichen Gründen damit selbst sehr oft konfrontiert. Zur Zeit habe ich zwar ein gewisse "Zwangspause", aber dennoch ist dieses Thema für mich sonst Alltag.

Ich bin der Überzeugung, dass mittlerweile Abtreibung viel zu leicht gehandhabt wird und viele Frauen und leider auch viele sehr junge "Frauen", dies als die Allzweckwaffe sehen. Leider!

Meine Meinung dazu und einige Erläuterungen würden jetzt hier wohl den Rahmen sprengen.

Sehr interessantes und immer wieder topaktuelles Thema!

Viele Grüße, Marie


NickNackMan (31.7.17 20:12)
Danke für dein lesenswertes Feedback Marie. Mich interessiert natürlich ganz besonders, was Frauen darüber denken, denn als Mann wird einem ja nicht selten die Qualifikation, darüber überhaupt eine Meinung haben zu dürfen, abgesprochen. Abgesehen davon würde mich jetzt wirklich interessieren, was du wohl beruflich machst.
Viele Grüße zurück.


Marie / Website (1.8.17 15:39)
Hallo,

falls Du es mittlerweile noch nicht über meinen Blog herausgefunden hast, ich bin Gynäkologin.

Meine Meinung und meine Erfahrungen dazu, sind sicherlich etwas anders und umfangreicher und basieren auf einigen anderen Hintergründen.

Viele Grüße, Marie

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