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Filmrezension The Rocker

"The Rocker" ist im Grunde eine Komödie im Stil der jüngsten Will Ferrel Filme (Die Eisprinzen, Die Stiefbrüder): Wenn man nicht zu viel erwartet wird man gut unterhalten. Rainn Wilson weiß in der Hauptrolle durchaus zu gefallen und auch die anderen Nebencharaktere sind teilweise sehr schräg und unterhaltsam, aber leider kommt der Film zu keinem Zeitpunkt so richtig in Fahrt.

Die Eröffnungsszene ist dabei genauso abgegriffen wie symptomatisch für den Film: Hier wird im Zuge der Vorstellung der Hauptcharaktere ein Humor bemüht, der vielleicht 12jährige zum Kichern bringt (Wilson in Unterhose, Wilson nackt auf Youtube). Könnte man das vielleicht noch verschmerzen, entwickelt sich der Hauptplot daraufhin aber leider nur allzu vorhersehbar.

Was den Film sehenswert macht sind allenfalls sowohl die darstellerischen Leistungen, als auch die klug eingewobene und immer wieder subtil angedeutete alte Rocker/junge Rocker Thematik. Am besten ist definitiv Jason Sudeikis Auftritt als Boss eines Plattenlabels der die Bezeichnung "kriecherisch" neu definiert.

Hauptdarsteller Rainn Wilson lehnt seine Rolle vielleicht ein bisschen zu sehr an Jack Black´s Charakter in "School of Rock" an. Bezeichnenderweise wartet der Film mit einem sehr ähnlichen Musik lineup auf, was in diesem Fall aber kein Nachteil ist, im Gegenteil: Dieser Teil des Films macht richtig Spaß.
Wilson ist mit Sicherheit ein begnadeter Comedian (er spielt in der US Version von "The Office" mit, hierzulande bekannt als "Stromberg" ), und er hätte auch in diesem Film vielleicht eine Chance gehabt, wäre die Regiearbeit nur nicht so uninspiriert und das Drehbuch so durchschaubar.

"The Rocker" ist kein besonders intelligenter Film, und das will er wahrscheinlich auch gar nicht sein. Stellenweise ist er ansatzweise lustig und er hat auch mit Sicherheit einige witzige one-liner. Irgendwie scheint es aber so, als könne sich der Film nicht so recht entscheiden, was er eigentlich sein will: Die Geschichte eines liebenswerten Verlierers in der Midlife Crisis? Eine temporeiche Komödie über eine generationsübergreifende Rockband? Oder vielleicht doch eine anrührende Erzählung über zweite Chancen im Leben? Wie auch immer, als Slapstick Komödie (für mich am naheliegendsten) überzeugt der Film jedenfalls nicht.

Fraglich ist auch, an wen sich der Film wendet. Kinder werden sich kaum mit einem alten, verbitterten Rocker identifizieren können und das erwachsenere Publikum hätte sich wohl ein paar mehr sarkastischere Untertöne gewünscht.

9.3.09 11:14
 


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