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Hello Kitty auf Welteroberungszug

Der Hello Kitty USB-Stick war eigentlich nur eine Frage der Zeit, zumindest wenn man die Geschichte der Hello Kitty Produktreihe in letzter Zeit ein wenig verfolgt hat. Geburtstunde des weißen Kätzchens mit dem obligatorischen Schmuck am linken Ohr war das Jahr 1974, Geburtsort selbstverständlich Japan. Geschwister kamen inzwischen auch schon viele zur Welt, nämlich alle anderen der fiktiven Wesen des japanischen Knuddelfigurenproduzenten Sanrio. Zusammen mit der Farbgebung in zartrosa fällt es nicht schwer, die ursprüngliche Zielgruppe zu erraten: Genau – sehr junge Mädchen.


Im Laufe der Jahre hat dann eine bemerkenswerte Entwicklung statt gefunden, die auch so ein bisschen charakteristisch für unsere Popkultur ist: Hello Kitty hat einen schleichenden Imagewechsel vollzogen und wird inzwischen keineswegs nur noch von elfjährigen Diddl-Maus Anhängerinnen favorisiert, sondern ist zu einer Lieblings-Marke der sog. Kidults avanciert. Als Kidults bezeichnet man erwachsene Menschen, die entwicklungsmäßig an irgendeinem Punkt die Handbremse gezogen haben und bewusst kindliche Verhaltensweisen und Präferenzen pflegen. Somit hat die Marke sich elegant aus dem Kinderzimmer stibitzt und verbreitet sich genüsslich auch in den Sektoren Haushaltsgeräte, modische Accessoires, Textilien und Multimedia.

Daher verwundert es nicht, dass man im letzten Jahr und somit zum 35. Jubiläum der Hello Kitty Marke eine Partnerschaft mit Mimoco, einem der größten und populärsten Hersteller von recht ausgefallenen USB Sticks ankündigte. Der hatte sich nämlich schon dadurch einen Namen gemacht, dass er nicht nur dem gesamten Star Wars Universum, sondern auch den allen Xboxer bestens bekannten “Halo”-Masterchief ein USB Stick Gegenüber spendiert hatte. Das Ergebnis dieser ungewöhnlichen Kreuzung ist bemerkenswert, schließlich ist der Knuddelblick einem etwas grimmigeren Gesichtausdruck des so genannten “Hello Kitty Nerd Mimobo” gewichen. Wie es sich für die USB Ausgabe des süßen Kätzchens gehört, welchem zudem der Titel “Nerd” spendiert wurde, trägt sie jetzt eine Brille und macht auch von ihrem restlichen Outfit her einen etwas bürokratischen Eindruck.
Tja, so erschließt man sich neue Zielgruppen.


24.8.10 18:05
 


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