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Auf nach Kanada

In der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ war ein interessanter Beitrag zu lesen. Einstieg: „Die Europäische Union war das Beste, was dem Kontinent passieren konnte. Im Laufe der Jahre ist sie zum Dämon geworden, unkontrollierbar, unwählbar.“ Ach, wie spricht mir der Text aus der Seele. Der Beitrag beginnt so:

„Die Europäische Union ist das Beste, was dem Kontinent seit dem Untergang des römischen Reiches passieren konnte. Damit die so kreativen und expansiven Staaten des Abendlandes nicht mehr übereinander herfallen konnten, bedurfte es erst der Totalkatastrophe 1945 […]

Und jetzt? Jetzt ist Europa am Ende. Die gemeinsame Währung kracht und wird von einem Häuflein verzweifelter Banker und Wirtschaftspolitiker mit Notkrediten zu monetärem Altpapier aufgepumpt. […] Heute lernen italienische Gemüsebauern drastisch, was ein gemeinsamer Markt ist: Wenn sie wegen gefährlicher Keime in Hamburg keine Ware mehr nach Russland verkaufen können. Und das Tohuwabohu geht weiter: Frankreich setzt auf Kernkraft direkt an der deutschen Grenze, während die Deutschen lieber Windräder schmieden wollen. […] Und wer möchte einer finnischen Hausfrau oder einem slowakischen Fabrikarbeiter erklären, dass ihre Ersparnisse und ihre Renten jetzt leider futsch sind, weil diese bilanzbetrügerischen Griechen sich weiter mit dreiundfünfzig in der Sonne aalen wollen?
Es geht noch simpler: Man versuche einmal, als Deutscher seinen Personalausweis verlängern zu lassen, wenn man irgendwo draußen im Schengenland lebt. Unmöglich, solche Tollkühnheit ist im tonnenschweren Verordnungswesen von Brüssel gar nicht vorgesehen …“

Seit 50 Jahren lief es doch prächtig. Die EU mit ihrem netzartig wachsenden Verordnungswesen, das alle Mitgliedstaaten unmerklich verwob, ist durch die Hintertür eingeführt worden. Anfangs ging es nur um Stahl und Kriegsschrott … dann um eine Abstimmung der Kohleförderung. Dann der Stromproduktion. Dann um Verkehrsadern. Dann um Landwirtschaft. Dann um Zölle. Dann um die Justiz. Dann um Grenzkontrollen. Dann um die Währung. Und nun um alles …

„Alle Gewalt geht von den Nationen aus nach Brüssel – und kehrt niemals wieder zurück. Europa ist auf diesem Verordnungswege zu einem historisch unbekannten Dämon geworden: kein Staatenbund, keine repräsentative Demokratie und keine Diktatur. Sondern eine Behördenherrschaft, die niemand durchschaut, niemand kontrolliert und niemand abwählen kann.“
8.6.11 16:25
 


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