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Hurra, wir werden zentralregiert!

Man muss es so deutlich sagen - was haben wir doch für ein undemokratisches Pack in Deutschland in den Parteien sitzen. Schon jetzt werden aus Brüssel von nicht demokratisch legitimierten, sondern bestellten Beamten mehr Vorschriften und Regeln erlassen, als eine demokratisch gewählte Regierung sich das je zu trauen wagte. Doch offensichtlich reicht das einigen unserer Politikerinnen und Politiker nicht. Nun erschallt allerorten auch noch der Ruf nach einer europäischen Wirtschaftsregierung. Sie soll bestimmen, welches Land wachsen darf, welches nicht. Sie soll die Wirtschaft lenken und regulieren.

Die Hasardeure, die solche Pläne unterstützen, entmachten nicht nur sich selbst. Sie arbeiten daran, Europa klein und schwach zu machen. Noch keine „Zentralsteuerung“ der Wirtschaft hat je zu Erfolg geführt. Da können die Parteivorsitzenden von den Linken noch 1.000 Jubelbriefe nach Kuba schicken und Frau Nahles hundert Mal erzählen: „Wir brauchen mehr Dirigismus“.

Schon in der Grundschule lernt man: „Jede Kette ist so stark wie ihr schwächstes Glied.“ Selbst eine „Zentralregierung, die die Leitlinien des wirtschaftlichen Handelns in den Ländern der europäischen Regierung bestimmt“ – dazu noch ohne fehlende demokratische Legitimierung – wird hieran nicht vorbeikommen.

Manchmal ist es schwierig, sich durch die Heerscharen von Worthülsen und Gedankenspielchen um Euro-Bonds nicht so verwirren zu lassen, wie unsere merkwürdige Politikerriege quer durch (fast) alle Parteien. An jenem Satz „Jede Kette  …“ hat sich nur durch Politiker-Geschwätz und den Versuch, fast schon diktatorisch-kommunistisch anmutende Strukturen in der EU einziehen zu lassen, nichts aber auch gar nichts geändert.

Was wir jetzt erleben, das sind die Folgen einer einfachen, für jede Hausfrau nachvollziehbaren Handlung: Wer über Jahrzehnte mehr Geld ausgibt als er einnimmt und seine Schulden damit in den Griff bekommen möchte, dass er zukünftig mit Bürgschaft des Nachbarn weiter Schulden zu einem besseren Zins machen darf, hat am Ende gar nichts gewonnen – aber der Nachbar hat später mit verloren. Die Suche nach gesundem Menschenverstand ist dieser Tage zu einem hoffnungslosen Unterfangen geworden.


24.8.11 10:32
 


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