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Flüchtlinge als Waffe moderner Kriegsführung?

Mal abgesehen von der (berechtigten) Diskussion, wie viele der nach Deutschland einreisenden Asylanten tatsächlich echte Flüchtlinge sind: Zu einem Flüchtling wird niemand freiwillig. Niemand flieht aus Bequemlichkeit, Faulheit oder angeborenem Schmarotzertum. Flucht ist meistens eine Reaktion auf Krieg, auf Gewalt, auf lebensbedrohende Lebensumstände. Man flüchtet in der Regel, um sein eigenes Leben zu retten und das seiner Familie.

Jeder Mensch ist von Gott geschaffen, von ihm geliebt und muss deshalb als geliebtes Geschöpf Gottes geachtet und dementsprechend behandelt werden. Das trifft auch auf jeden Flüchtling zu, der sich bis Deutschland durchschlagen kann. Das ist die aktuelle Seite der Flüchtlingsproblematik in Europa. Das ist die eine Seite der Wahrheit. Aber es gibt noch eine andere, die so gut wie keine Betrachtung findet: Flüchtlinge als moderne Waffe der Kriegsführung.
Das Buch „Massenmigrationswaffen - Vertreibung, Erpressung und Außenpolitik” ("Weapons of Mass Migration") erschien 2010 und inzwischen vergriffen. Darin beschreibt die amerikanische Politikwissenschaftlerin Kelly M. Greenhill, wie Militärs „strategisch konstruierte Migration" als unblutige Angriffswaffe nutzen, um Staaten zu schwächen oder zu erpressen.
Die Wissenschaftlerin listet in ihrem Buch mindestens 64 Einsätze dieser „Migrationswaffe” auf, die nach ihrer Beurteilung seit 1953 stattfanden. Ein Kapitel in ihrem Buch liest sich wie die Vorlage zu dem, was sich aktuell abspielt.

In einem exzellenten Beitrag über die Hintergründe der Flüchtlingsströme schrieben die Deutschen Wirtschafts-Nachrichten unter dem Titel „Flüchtlinge: Stoppt endlich den Wahnsinn der globalen Wirtschafts-Kriege” am 24.08.2015: „Doch das Leid der Flüchtlinge beginnt nicht bei ihrem Grenzübertritt nach Deutschland. Das Leid der Flüchtlinge beginnt, wenn ihre eigene Heimat zum Spielball der geopolitischen Interessen wird: Libyen war stabil, bis der Westen unter Führung der USA mit dem Sturz von Gaddafi das Land ins Chaos stürzte. Der lrak war stabil, bis George W. Bush ihn zum Reich des Bösen erklärte. Syrien war stabil, bis Obama sagte, Assad sei ein Massenmörder. Die Flüchtlingsströme werden anschwellen, solange die westliche Offentlichkeit akzeptiert, dass die globale Außenpolitik heute nicht mehr von verantwortungsbewussten Politikern, sondern von Geheimdiensten, Wirtschaftslobbys, PR-Firmen und Militär-Apparaten gemacht wird."
Dass tatsächlich derzeit Flüchtlinge als Waffe eingesetzt werden, darüber berichtete Anfang des Jahres die Frankfurter Allgemeine Zeitung - allerdings nur in Andeutungen. Am 25. August 2015 griff der Fernsehsender n-tv dieses Thema in einem ausführlichen Beitrag auf seiner Internet-Seite noch einmal auf. ln dem Artikel wird geschildert, wie der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan syrische Flüchtlinge als Waffe gegen Europa einsetzt. Der türkische Geheimdienst würde Schlepperbanden mit Lockangeboten ermutigen, Zigtausende von Flüchtlingen nach Europa zu schaffen:
„Mit dieser Strategie hat Erdogan die Massenflucht nach Europa dramatisch verschärft. Es gibt aus seiner Sicht gute Gründe dafür, denn er entlastet nicht nur sein eigenes Land. Er setzt zugleich die Europäische Union, die er kaum verhohlen verachtet, unter direkten politischen Druck. ,Erdogan spielt mit der Migrationswaffe' kommentiert ein hochrangiger Nato-Vertreter aus Brüssel die Lage. Das passe zudem in sein missionarisches Weltbild, das jeder Muslim in Europa die islamische Sache stärke."

Anders lässt sich tatsächlich nicht plausibel erklären, warum Tausende Flüchtlinge aus islamischen Ländern in den ungläubigen Westen fliehen. Anstatt in den Schoß ihrer moslemischen Glaubensgeschwister, strömen sie in die offenen Arme christlicher Länder. Warum fliehen syrische, irakische und andere Moslems nicht in die reichen Golfstaaten oder nach Saudi Arabien? Warum leisten diese Länder keine Hilfe für ihre leidenden Glaubensgeschwister im Nahen Osten?
Ich erwähnte bereits letzte Woche, wie Hendrik M. Broder in seinem letzten Beitrag für „Die Welt“ im August beschrieb, was durch die Flüchtlingswelle auf Deutschland zukommen wird: „Was wir derzeit importieren, sind nicht nur ,ethnische', also kulturelle und religiöse Konflikte, sondern, um mit Marx zu reden, auch eine ,industrielle Reservearmee', für die es keine Beschäftigung gibt und keine geben wird, das Lumpenproletariat von morgen und übermorgen."
Die Kommunen und Länder wissen nicht, wie sie diese unterbringen und versorgen sollen, und alles, was unserer Kanzlerin dazu einfällt, ist ein freundliches Gesicht zu machen und ihr Mantra „Wir schaffen das“ runterzubeten.

Deutschland wird durch den Massen-Zustrom von Immigranten in ein Meer von Problemen gestürzt. Wenn der Winter kommt und Zelte zur Unterbringung der Asylbewerber nicht mehr ausreichen, wenn Turnhallen dauerhaft belegt sind, wenn Feuerwehr, Rotes Kreuz und Polizei am Ende ihrer Kräfte sind. Wenn das eigene Kind in der Schule Probleme bekommt, weil dort ein reibungsloser Unterricht wegen der zahlreichen Flüchtlingskinder nicht mehr möglich ist. Wenn das Sicherheitsempfinden aufgrund von steigender Kriminalität schwindet. Aber vielleicht ist das - von wem auch immer - genau so gewollt.
22.9.15 12:48
 


bisher 7 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(22.9.15 11:16)
ES war es, das alles erschuf, was wir sehen und fühlen.

Das fliegende Spaghettimonster




NickNackMan (22.9.15 11:30)
Passt! Danke für den Hinweis!


PP / Website (22.9.15 11:35)
Jetzt bin ich durch Zufall auf diesem Blog gelandet und habe gerade einen der interessantesten und intelligentesten Beiträge zum Flüchtlingsdrama hier und anderenorts goutiert.

Auch Jostein Gaarder beleuchtet das Flüchtlingsproblem in seinem Roman "2084 - Noras Welt" und hier sind es Klimaflüchtlinge, die früher oder später eine Völkerwanderung beginnen könnten, wenn sich die Erwärmung der Erde durch den CO2-Ausstoß nicht drastisch reduziert, der zur Überhitzung ganzer Landstriche und dem Anstieg des Meeresspiegel führt. Dabei steht bei Gaarder das Aussterben der Arten im Mittelpunkt.

Guten Gruß, PP


PP / Website (22.9.15 11:51)
Hab mein Blog wieder offen trotz des Trolls. Wie du zeigst, kann man ihm auch mit Humor begegnen und ihn so ins Leere laufen lassen ..


NickNackMan (22.9.15 12:00)
Ja, das geht, ist zugegebenermaßen nicht immer einfach, aber irgendwie auch Übungssache War so nervig bei Dir?


PP / Website (22.9.15 13:50)
Jetzt nicht mehr seit ein paar Tagen, aber die anonymen Eintrage waren schon nervig und ich weiß ja auch, wer es ist. Er bringt auf seinem Blog nur abgestandene Altherrenwitze und langweilt sich den ganzen Tag. Aber eigentlich ist er harmlos, schreibt auch gerne unter altmodischen Frauennamen, weil er selbst so um die 46 Jahre alt ist. Aber es sei ihm verziehen. Ich möchte ihn nicht mehr denunzieren, weil er ja eigentlich keinem was tut .. Er sieht sich selbst als liebsten Teddy der Welt und klickt sich unter verschiedenen Browsern so oft an, dass er immer auf Platz 1 der Statistik landet, obwohl ihn nur wenige wirklich lesen .. Ein armes Schwein also: Lassen wir ihn leben.


NickNackMan (23.9.15 10:37)
Klingt nach einem Sonnenscheinchen. Manche Leute werden ziemlich kauzig, wenn sie sich zu lange im Internet herum treiben. So lange man sich selbst nicht für allzu wichtig nimmt, geht es meistens gut. Denn wie sagte schon der alte Ernst Penzoldt - "Wer sich mit Humor wappnet, ist praktisch unverwundbar."

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